- Das Design soll Verpackungsmaterial bei gleichzeitigem Schutz der Produkte reduzieren.
- Verzicht auf den Einsatz eingeschränkter Materialien wie Blei, Chrom, Quecksilber und Kadmium in Verpackungen.
- Verzicht auf die Verwendung Ozon abbauender Stoffe in Verpackungsmaterialien.
- Das Design der Verpackungskomponenten vereinfacht die Demontage durch den Endbenutzer.
- Größtmögliche Verwendung von recycelten Stoffen in Verpackungsmaterialien.
- Verwendung von problemlos recycelbaren Materialien wie Zellstoff, Papier und geriffelten Materialien.
- Verringerung von Verpackungsgröße und -gewicht zur Optimierung der Treibstoffeffizienz während des Transports.
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Einschätzungen über die Umwelteinflüsse von Verpackungen sind schwierig zu treffen, da die Umstände komplex und kompromissbehaftet sind.Zum Beispiel lässt sich geschäumtes Polystyrol (Styropor) in vielen Regionen einfach recyceln, in manchen Fällen vergrößert seine Verwendung jedoch die Verpackungsgröße im Vergleich zu anderen, weniger recycelbaren Materialien.Zudem erfordert es größere Schachteln und lässt weniger Einheiten pro Palette zu.Zur Gewichtung dieser Faktoren ziehen wir bei unserer Verpackungsauswahl die jeweils besten verfügbaren Erkenntnisse über die Gesamtumweltbelastung heran.
Auch die Kosten für Alternativen können eine Rollen spielen.In Nordamerika kosten Schachteln aus mindestens 35 % recycelbarem Material bis zu 10 bis 15 % mehr als Schachteln aus neuem Material.Zudem muss mehr recycelbares Material verwendet werden, um die Stabilität neuen Materials zu erreichen, was das Gewicht der Schachteln und somit die Transportkosten erhöht.In solchen Fällen berücksichtigen wir neben den Materialkosten auch die Kosten für Transport und Entsorgung.
Der Verzicht auf bedenkliche Materialien steht bei unseren Produktverpackungen besonders im Vordergrund.Bereits seit 2006 setzen wir kein PVC mehr bei neu entwickelten Verpackungen für HP Produkte mehr ein. Im Laufe dieses Jahres werden wir nach Leerung bereits produzierter Lagerbestände den völligen Verzicht auf PVC erreicht haben.Als Alternative haben wir Materialien aus Polyethylenterephthalat (PET) entwickelt, die zu 100 % recycelbar sind und überall dort eingesetzt werden, wo die Rohstoffe verfügbar sind.Darüber hinaus gehen wir, wo das möglich ist, von Polystyrolschaum zu Pulp-Formteilen (aus recyceltem Papier) über. Bereits 2006 wurden alle Kameraprodukte auf Alternativen auf Papierbasis umgestellt. In einigen Fällen haben wir begonnen, Biopolymere einzusetzen, das sind biologisch abbaubare Materialien aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen, wie z. B. Zuckerrüben und Mais.
Bessere Verpackungen können zudem Vorteile beim Transport bringen.Beispielsweise konnten wir das Gewicht unserer Einzelverpackungen für Kameras von 396 g/St. im Jahr 2003 auf 164 g/St. im Jahr 2006 verringern. Durch die geringere Größe konnten wir die Anzahl der Einheiten pro Palette von 200 auf 720 steigern, was weniger Energie zum Transport jeder Einheit benötigt (Weitere Informationen unter "Logistik").
Durch neue Anforderungen an Schachteln und Polster für zwei professionelle Desktop-PC-Plattformen sowie durch Prüfung und Zulassung alternativer Polstermaterialien konnten wir zudem das durchschnittliche Verpackungsgewicht um rund 900 g pro Stück senken und die Palettendichte nochmals erhöhen.
| Wir engagieren uns in Foren der Verpackungsbranche, wie z. B. der Sustainable Packaging Coalition und dem Institute of Packaging Professionals (IoPP).in Zusammenarbeit mit der Bren School of Environmental Science and Management an der University of California, Santa Barbara, haben wir ein branchenweites Umwelt-Zertifizierungsprogramm für Verpackungen ins Leben gerufen, das vom IoPP als Grundlage für ein weltweites Zertifizierungsprogramm übernommen wurde.Unser Ziel ist es, alle Mitarbeiter in der Produktverpackungsentwicklung bei HP dieser Zertifizierung oder dem internen Programm bei HP zu unterziehen.Ab 2007 verlangen wir von größeren Verpackungslieferanten und Herstellern von HP Originalteilen eine IoPP-Zertifizierung. |
2005 hat HP den ROSe-Rechner (Robust Orientation Size effect) entwickelt, der Techniker bei der Entwicklung von Verpackungen helfen soll, die mit einem Minimum an Materialmenge und -kosten auskommen. ROSe optimiert ferner die Verpackung zur effizienteren Beladung von Paletten und LKW in Abhängigkeit von Produktgröße, Gewicht, erforderlichem Schutzgrad und Anordnung des Packungsinhalts. So haben wir beispielsweise die Verpackungsmaterialmenge um 20 % pro Einheit für eine Kategorie von PCs reduziert, die über China ausgeliefert werden, und haben die Anzahl von PCs pro Palette von 28 auf 40 Stück erhöht. Der pro Einheit beim Versand anfallende Energieverbrauch konnte um 40 % gesenkt werden.
2006 haben wir das Datensystem für Produktverpackungen daraufhin umgestellt, das der Materialverbrauch für Verpackungen nach Produktlinie erfasst wird.Für die erste Hälfte 2007 sammeln wir grundlegende Daten, später im Jahr werden wir Zielvorgaben zur Verringerung des Materialverbrauchs aufstellen.
Nachstehende Tabelle zeigt das durchschnittliche Gewicht von Verpackungen je Produkt nach Art des Verpackungsmaterials.Die Daten zeigen eine deutliche Verringerung von 2005 bis 2006. |
Verpackung pro weltweit verkauftem Produkt 2005 - 2006 |
| [Durchschnittliches Gewicht (g)] |
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