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Energie-Effizienz bei HP Produkten

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Foto von HP Mitarbeitern in einem Serverraum.
Als Teil unserer Bemühungen, die Umweltbelastung im gesamten Produktlebenszyklus zu reduzieren, entwickelt HP Produkte, die Energie effizient verbrauchen, wodurch die Kunden Geld sparen und den Energieverbrauch senken können.

2005 haben wir ein Product Energy Efficiency Team von Experten aus den Bereichen Kundenanforderungen, Gesetzgebung und Technologie und unterschiedlichen Regionen und Produktgruppen gebildet. Das wichtigste Ziel des Teams ist die Verbesserung der Energie-Effizienz von HP Produkten durch energiesparende Technologien, die HP Labs und andere entwickeln. Wir 

fördern eine intensivere Zusammenarbeit zwischen HP Labs und den Produktdesignteams, um die Verwendung neuer, vielversprechender Technologien zu beschleunigen. Das Team arbeitet zudem mit Gremien aus der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor zusammen, um Energiesparprogramme zu fördern und die Entwicklung fairer und konsequenter globaler Standards, Messwerte und Methoden voranzutreiben.

Energiebilanz von HP Produkten


HP Produkte weisen bereits eine hohe Energie-Effizienz auf. So erfüllen alle kommerziellen Displays, Verbraucher-PCs, Business-Desktop-PCs und Business-Notebooks für Unternehmen die ENERGY STAR-Anforderungen, wenn sie mit dem Betriebssystem Windows™ konfiguriert sind. Ferner werden nahezu alle Bildverarbeitungs- und Druckerprodukte den ENERGY STAR Vorgaben gerecht. Die meisten Laserjet Produkte setzen im ausgeschalteten Modus nicht mehr als 1 Watt voraus. Alle PC-, Drucker- und Bildverarbeitungsprodukte mit externer Stromversorgung sind mit dem Verhaltenskodex der EU kompatibel.

Blade-Server
Ein Blade-Server ist ein kompakter, hochdichter Server mit eigener CPU und eigenem Arbeitsspeicher, der jedoch Netzwerkkabel, Switches, Stromversorgung und Speicher mit anderen Blade-Servern in einem speziell konzipierten Gehäuse gemeinsam nutzt. Die Server, das Gehäuse und alle Komponenten des integrierten Racks arbeiten nahtlos zusammen, erhöhen die Effizienz und senken Kosten, da auf viele der überlappenden Ressourcen verzichtet werden kann, die häufig für die Ausführung von Stacks einzelner Rack-Server benötigt werden.

Mit Dynamic Power Saver hat HP 2005 ein Leistungsmerkmal für Blade-Server eingeführt, das die Energie-Effizienz weiter steigert. Diese Technologie überwacht den Energieverbrauch fortlaufend und schaltet ausgewählte Stromversorgungen bei niedrigem Verbrauch in den Standbybetrieb, kann aber bei Bedarf die Kapazität umgehend erhöhen. Blade-Server arbeiten mit einer Effizienz von 90 % im Vergleich zu maximal 75 % mit herkömmlichen Serverstromversorgungen.

» Energiesparendes Computing für Datencenter

HP LaserJet Produkte
Wie andere Toner auch haften die LaserJet Toner von HP nur dank der Wärme einer Fixiereinheit ordnungsgemäß auf Papier. HP hat "Instant on fusing" bereits 1993 bei den LaserJet Produkten und 1997 bei den Workgroup LaserJet Druckern eingeführt. Diese Technologie spart Energie, da die Fixiereinheit sich rasch erwärmt und nicht mit Strom versorgt werden muss, wenn das Gerät nicht arbeitet. Wir setzen diese Technologie in mehr als 160 Bildverarbeitungsprodukten ein und verbessern die Energie-Effizienz trotz größerer Druckgeschwindigkeit.

Wir gehen davon aus, dass dank der Verbesserungen der Energie-Effizienz von "Instant on fusing" seit 1993 insgesamt 3,2 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden konnten. Diese Menge entspricht den jährlichen Emissionen von ca. 680.000 Autos.


Einsparungen durch "Instant-on fusing" von LaserJet Schwarzweißdruckern für Workgroups, 1993 bis 2004


Diagramm: Einsparungen durch "Instant-on fusing" von LaserJet Schwarzweißdruckern für Workgroups


Die Herausforderung: Energieverwaltungsfunktionen


Zum Lieferumfang zahlreicher HP Produkte gehören Energieverwaltungsfunktionen, mit denen Energie gespart werden kann, indem der PC oder der Bildschirm automatisch nach einer voreingestellten Zeit der Inaktivität in den Standbybetrieb geschaltet werden. Viele Kunden deaktivieren diese Funktionen, da sie ihre Eigenschaften nicht kennen, und verbrauchen daher mehr Energie als notwendig. Wir unterstützen über Industrieverbände Initiativen, die Kunden über die Energieverwaltungsfunktionen aufklären.

Wir schätzen, dass bei Aktivierung der Energieverwaltungsfunktionen jährlich ca. 381 kWh pro Bildschirm und 294 kWh pro Desktop-PC gespart werden können1. Dies bedeutet, dass pro 12 Verbraucher, die die Energieverwaltung auf ihren Monitoren und PCs aktivieren, CO2-Emissionen eingespart werden können, die dem Ausstoß eines durchschnittlichen Fahrzeugs entsprechen.

Unsere Erfahrung bei HP stellt das Potenzial zum Energiesparen durch effektive Energieverwaltung nachdrücklich unter Beweis. HP hat die Einstellungen von 183.000 Bildschirmen weltweit geprüft und festgestellt, dass bei nahezu einem Drittel die Energieverwaltungsoptionen nicht aktiviert waren. Sie wurden neu eingestellt, so dass der Energiesparbetrieb nach 20 Minuten der Inaktivität eingeschaltet wurde. Kaum ein Benutzer beschwerte sich. Die Änderung half, 7,8 Mio kWh Elektrizität in 2005 zu sparen. Dies entspricht mehr als 600.000 USD2 Energiekosten und mehr als 4.000 Tonnen CO2. (Weitere Informationen zum Energiesparen an HP Standorten finden Sie unter Operations.)


1Siehe http://pmdb.cadmusdev.com/powermanagement/quickCalc.html.
2Bei Annahme durchschnittlicher Kosten von 8 Cent/kWh.


Fallstudie: Smart Cooling für Rechenzentren

Rechenzentren verbrauchen viel Energie und erzeugen eine große Wärme. Die HP Labs haben festgestellt, dass Kühlanlagen für Rechenzentren pro Watt Energie, die von der Computerhardware verbraucht wird, bis zu ein Watt verbrauchen3. HP bietet ein Portfolio energiesparender Technologien zur Energieverwaltung von Hardware und Kühlgeräten.

Smart Cooling, das sich bereits in der Praxis bewährt, optimiert durch Computermodellierung und Verarbeitungsmanagement das Layout von Geräten, senkt deren Kühlungsbedarf und steuert die Klimaanlage. Dynamic Smart Cooling wird derzeit entwickelt und soll verteilte Erkennungs- und Steuersysteme zur Anpassung der Klimaanlage an wechselnde Bedingungen bieten.

Smart Cooling soll den Energieverbrauch des Rechenzentrums um 25 % verringern. Dynamic Smart Cooling könnte diese Einsparung verdoppeln.


3Cost Model for Planning, Development and Operation of a Data Center, Chandrakant Patel, et. al, HP Laboratories Technical Report. 9. Juni 2005

Fallstudie: Halo-Konferenztechnologie

HP hat eine Technologie für Videokonferenzen entwickelt, die die Produktivität von Remote-Meetings erhöht und gleichzeitig Zeit, Geld und Energie spart, da Geschäftsreisen überflüssig sind.


Halo Virtual Collaboration System
Das Halo Virtual Collaboration System (VCS) simuliert eine persönliche Besprechung. Es bietet hochauflösendes Video ohne Sprachverzögerung. Die Benutzer haben den Eindruck, durch ein Fenster in den Besprechungsraum zu sehen.

Halo VCS wurde im Dezember 2005 gemeinsam mit DreamWorks zunächst an zwölf HP Standorten eingeführt. Mittlerweile sind 13

Studios weltweit im Unternehmen ausgerüstet. Die Bildverarbeitungs- und Druckersparte von HP konnte die Anzahl der Geschäftsreisen dank Halo Studios um 8 % reduzieren und dadurch 350 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Die Verwendung der Studios ist innerhalb eines Jahres um 25 % gestiegen.
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